Parkinsongruppe
Dresden
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Kururlaub in Swinemünde vom 14.5. bis 28.5.2016

Wir wurden bereits zwischen 3.00 und 4.00 Uhr morgens abgeholt. Trotzdem waren wir munter und freuten uns auf unseren gemeinsamen Urlaub. Wir wurden auch gleich mit einer wunderschönen Sonnenaufgangsstimmung verwöhnt. Gegen 11.30 Uhr konnten wir in Swinemünde unsere Zimmer im Hotel beziehen.

Es war ein kleines, gemütliches Hotel, das unmittelbar an der Promenade lag. Auch zum Strand war es nicht weit. Zwischen Regenschauern kam dann auch die Sonne hervor. Das nutzten wir zu einem ersten Kennenlernen des Strandes und der Promenade. Es war noch recht kalt und sehr windig. Das Meer tobte. Trotzdem war es angenehm.

Inzwischen hatten wir unsere Behandlungspläne und konnten nun überlegen, was wir an den folgenden Tagen unternehmen möchten. Zunächst versuchte jeder individuell die Umgebung zu erkunden. Der erste Eindruck: ein sehr schöner, breiter Sandstrand, der noch nicht von den „Sonnenanbetern“ überfüllt war. Dadurch war es sehr angenehm, am Strand oder auf dem Radweg spazieren zu gehen oder sich auf einer Bank einfach auszuruhen und den Moment genießen.

Während an den ersten Tagen eine stürmische See uns beeindruckte, wurde dann das Wasser sehr ruhig, der Wind wurde weniger und es kam immer mehr die Sonne raus.

Eine gemeinsame Hafenrundfahrt bei ruhiger See und Sonnenschein wurde für uns zu einem schönen Erlebnis.

Ebenfalls fuhren wir gemeinsam mit der Wegebahn nach Ahlbeck. Dieses Mal hatten wir stürmischen Wind. Zum Glück fuhren wir nicht mit dem Boot – das sah von der Landungsbrücke recht ungemütlich aus. Aber uns ging es gut und wir ließen uns den Wind um die Nase wehen.  

Es gab auch zwei Mutige unter uns, die ein Bad in der noch recht kalten Ostsee nahmen, nachdem wir uns am Strand in der Sonne ausruhten.

Nach dem Abendbrot blieben wir einige Male noch beisammen.

So konnten wir viele Gespräche führen – welche Art von Fahrten oder Ausflügen wir mit der Gruppe in Zukunft unternehmen können, um mehrere Mitglieder in dieses angenehme Miteinander einzubeziehen. Wir machten uns aber auch Gedanken, wie es mit der Gruppe weitergeht, denn wir brauchen sie.

Es war wieder ein sehr schöner gemeinsamer Urlaub.

 

(Text und Fotos  von : Ingrid Jopp)